Discoveritalia.it - Il portale turistico di Istituto Geografico De Agostini Costiera Amalfitana - dintorni di Positano
 
Dienstag 7. September 2010 














Im azurblauen Reich der Pontinischen Inseln
Die Reiseroute führt Sie auf Tuchfühlung mit Geschichte und Geologie zu den Inseljuwelen des Latium. Die Pontinischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und waren bereits bei den Römern und Bourbonen äusserst beliebt. Die Vulkane sind längst natürlich erloschen, geblieben sind das glasklare Wasser und atemberaubende Fischgründe rund um Ponza und Ventotene. Die unbewohnten kleinen Inseln Palmarola, Zannone und Santo Stefano erkundet man am besten vom Boot aus, wo man herrlich einsame Augenblicke in erholsamer Stille verbringen kann..

Erster Tag
Ein Tagesausflug mit dem Boot rund um die Insel Ponza. Ein Rundgang durch den Hafenort Ponza Porto und seine Umgebung führt auf die Spuren der Römer.
 
Abendessen im Restaurant Acqua Pazza mit frischem Fisch und Meeresblick, danach ein Cocktail bei Livemusik in der Pianobar Winspeare.
Zweiter Tag
   
Von Ponza geht es zu einem Besuch der beiden kleinsten Inseln Palmarola und Zannone und dann weiter nach Ventotene, wo im römischen Hafen angelegt wird.
 
Fisch in allen Variationen oder eine leckere Pizza im Restaurant Le Grotte di Mast'Aniello und danach auf einen Drink in die Bar Mariposa.
Dritter Tag
   
Auch Ventotene will vom Meer aus entdeckt werden. Später folgt ein Rundgang mit Besichtigung der Kirche der Santa Candida, der Burg, der Villa Giulia in Punta Eolo, der römischen Gärten und der Salinen. Anschliessend ein Abstecher zur nahe gelegenen Insel Santo Stefano.
 
Ein Abendessen frisch aus dem Meer im ältesten Restaurant der Insel, dem Zi' Amalia. Danach eine Nachtwanderung zu den römischen Zisternen der Villa Stefania.



 NACHBARSCHAFTEN
 
 
Im azurblauen Reich der Pontinischen Inseln

Der Fels Casocavallo

Landzunge von Capobianco

Grotten des Pilatus


Höhlenhäuser

Garten auf Ponza

 
Anfang
 
 
Rundreise
Erster Tag

In giornata
Auf Ponza gehen Geschichte und Natur Hand in Hand – Hauptdarsteller ist aber ganz klar das Meer. Ein absolutes Muss ist daher die Umrundung der Insel in einem kleinen Segelboot (ein so genanntes „Gozzo"), wie es sie hier zu mieten gibt. Vom Meer aus bietet die Insel ihre geologischen Besonderheiten feil, denn die schönsten und interessantesten Ecken der Küste sind von Land aus oft gar nicht zugänglich. Als Ausgangspunkt bietet sich der Norden der Insel an, da dieser Teil geologisch am meisten zu bieten hat. Dort stösst man rasch auf den Strand von Frontone, der auch zu Fuss oder per Bootstransfer vom Hafen aus erreichbar ist. Nach einigen kleinen Buchten gelangt man an die Westküste der Insel. Die erste Bucht dort ist die Cala Fonte, die auch von Land über eine befahrbare Strasse und eine Treppe zu erreichen ist. Danach folgt die Landzunge Punta del Papa, auf er eine kleine, von Tamariskenwäldern umgebene Festung thront. Kurz dahinter liegt die Bucht Cala Feola, die wegen ihrer einladenden natürlichen Badebecken, des schönes Strandes und ihrer guten Zugänglichkeit zu Fuss sehr beliebt ist. Ebenfalls imposant sind die Klippen der Lucia Rosa, die nach dem jungen Mädchen benannt wurden, das sich hier einer Legende nach aus Liebe ins Meer geworfen hat. Die Küste bis zum Strand von Chiaia di Luna ist äusserst farbenprächtig. Chiaia di Luna zählt zu den Attraktionen von Ponza. Der weisse halbmondförmige Strand ist von einer mehr als 100 Meter hohen Tuffsteinklippe umsäumt und reicht bis zur Landzunge Punta del Fieno. Die Bootstour führt weiter zum Monte la Guardia mit der gleichnamigen Landzunge, wo eine dunkle Klippe bis zu einer Höhe von 280 Metern aus dem Meer emporragt. Der letzte Abschnitt der Bootstour um Ponza führt am geologisch ältesten Teil der Insel vorbei, der durch seine typische Weiss- und Graufärbung wie bei den Klippen der Madonna geprägt ist. Aber nicht nur das Meer ist einen Ausflug wert. Auch das Hafenstädtchen Ponza Porto, neben Le Forna einer der beiden bewohnten Orte der Insel, lädt zum Flanieren ein. Die Umgebung von Ponza Porto ist voll von Überresten aus römischer Zeit. Interessant auch ein Besuch der Friedhof der Bourbonen und der Kirche San. In der Nähe des Hafens sollten Sie unbedingt die Grotten des Pilatus besichtigen. Die von den Römern in den Fels gehauenen Becken wurden damals zur Muränenzucht benutzt. Auch eine Wanderung ist zur Erkundung der Insel durchaus empfehlenswert. Dabei können Sie zwischen zwei Routen wählen (eine im Norden und eine im Süden).
 NACHBARSCHAFTEN
   
   
   
 

Pasta con fellone

 
Anfang
 
Erster Tag
Im azurblauen Reich der Pontinischen Inseln

Abend
Das renommierteste Restaurant von Ponza ist das Acqua Pazza – Verrücktes Wasser. Man sollte aber unbedingt vorher einen Tisch reservieren, wenn man den herrlichen Blick aufs Meer und die vorzüglichen Fischgerichte des Lokals geniessen will. Besondere Spezialitäten sind die Nudelgerichte Tagliolini mit Kabeljau und Linguine mit Zackenbarsch sowie das Carpaccio aus ganz frischem rohem Fisch. Nach dem Essen und den zahlreichen Eindrücken des Tagesausflugs am Meer kann man sich bestens bei einem kühlen Drink und Livemusik im Winspeare entspannen, einer Pianobar am Kai von Fazio (Tel.: 0771 80022).
 NACHBARSCHAFTEN
   

 
Im azurblauen Reich der Pontinischen Inseln

Palmarola

Wanderfalke

Römische Zisterne


Ventotene

Römische Ruinen

 
Anfang
 
 
Rundreise
Zweiter Tag

In giornata
Ausflug zu den kleineren Inseln Zannone und Palmarola im Nordwesten der Pontinischen Gruppe: Palmarola gilt als eine der ursprünglichsten Inseln Italiens. Früh am Morgen mietet man sich ein Boot oder startet zu einer organisierten Tour von Ponza aus. Dann geht es los nach Palmarola, einer nahezu unbewohnten Vulkaninsel ca. sieben Seemeilen von Ponza. Am frühen Morgen kann man das Flair der Insel noch ganz unbehelligt von anderen Ausflugsbooten geniessen. Seinen Zauber entfaltet Palmarola bereits beim Anblick des kleinen Hafens: Er besteht aus zwei weissen Häusern, einem Restaurant, das nur im Sommer geöffnet hat, und in den Felsen gebauten Behausungen, die von antiken Inselbewohnern stammen und heute grösstenteils unbewohnt sind. Zwei Klippen dominieren die Insel: die Klippe des Mezzogiorno und die des San Silverio, die mit der Insel verbunden ist. Hier steht eine dem gleichnamigen Papst geweihte Kapelle. Der Heilige Silverius ist der Schutzpatron von Ponza. Nach den Klippen öffnet sich ein halbmondförmiger Strand, dessen Steine in unzähligen Farben schimmern und von Mangankristallen durchsetzt sind. Dazwischen funkeln überall grosse Pechsteine, das glänzende schwarze Vulkangestein, für das Palmarola berühmt ist. Die Schönheit von Zannone entfaltet sich hingegen am besten in den Nachmittagsstunden. Diese Insel ist viel grüner und weniger zerklüftet als die anderen Vertreter der Pontinischen Gruppe und erinnert in ihrer Form an einen grossen Panettone. Auch hier sollte man die Besichtigungstour vom Boot aus starten. Ausgangspunkt ist Varo, der einzige sichere Anlegeplatz. Bei ruhiger See geht es südwestlich in Richtung der Grotten. Vorbei an dem Felsen Scoglio Monaco in Richtung Punta Levante kommt man an den geologischen Besonderheiten von Zannone vorbei, die vorwiegend aus sehr alten metamorphen Gesteinen bestehen. Von Capo Negro bis zum Leuchtturm gibt es mächtige Sedimentfelsen unter dichter mediterraner Flora zu bewundern. Zurück in Punta del Varo kann man die Reste einer römischen Villa mit angrenzendem Fischbecken besichtigen. Von Ponza aus gehen Bootsverbindungen nach Ventotene, die zusammen mit Santo Stefano den südöstlichen Teil der Pontinischen Inseln bildet. Hier heisst der pittoreske römische Hafen den Besucher willkommen.
 NACHBARSCHAFTEN
   
   
 

Spaghetti mit Meeresfrüchten

 
Anfang
 
Zweiter Tag
Im azurblauen Reich der Pontinischen Inseln

Abend
Eine vorzügliche Adresse in Ventotene ist das Restaurant Le Grotte di Mast'Aniello, das an der Treppe von der Piazza Castello zum Strand an der Cala Nave liegt. Die Gäste werden mit einem herrlichen Blick auf das Meer, erlesenen Gerichten aus Fisch und Meeresfrüchten sowie einer echten Pizza Napoletana aus dem Holzofen empfangen. Nach dem Essen bietet sich ein Cocktail in der Bar Mariposa am römischen Hafen an, Treffpunkt für Taucher, Seemänner und Touristen.
 NACHBARSCHAFTEN
   

 
Im azurblauen Reich der Pontinischen Inseln

Natürliche Meeresbecken

Ruinen

Ponza


Klippen

Blüten

 
Anfang
 
 
Rundreise
Dritter Tag

In giornata
Ventotene, die etwas andere Insel, lockt mit ihrer Stille und dem kristallklaren Wasser vor allem Besucher an, die den direkten Kontakt zur Natur suchen. Am besten mietet man sich ein Boot, um bei einer gemütlichen Rundreise um die Insel deren Schönheit in Ruhe zu geniessen. Nach der Rückkehr zum Hafen geht es zu Fuss auf Entdeckungsreise über die Insel mit ihren pastellfarbigen Häusern, der Naturlandschaft und den historischen Zeugnissen. Ausgangspunkt ist die kleine Kirche der Santa Candida, die der Schutzheiligen der Insel geweiht ist. Zu ihren Ehren wird am 20. und 21. September ein grosses Fest veranstaltet, bei dem u. a. auch Heissluftballons zu einer Wettfahrt aufsteigen. Der Kirchplatz ist über die Rampa Marina mit dem römischen Hafen verbunden. Diese Treppe stammt aus bourbonischer Zeit und wurde auf Wunsch von Ferdinand IV. von dem Architekten Francesco Carpi und dem Heeresmajor Antonio Winspeare erbaut. Auch die Burg auf der Piazza Castello, in der heute das Rathaus und das archäologische Museum mit seiner römischen Sammlung untergebracht sind, stammt aus der Feder dieser beiden Baumeister. Ungefähr einen Kilometer von der Piazza Castello entfernt, auf der linken Seite der Via degli Olivi, die quer durch die Insel verläuft, steht ein weiteres Zeugnis römischer Ingenieurskunst: die Zisterne der „Carcerati" (Gefangene). Dies ist eine von zwei riesigen Zisternen, die die Römer im südlichen Teil der Insel erbauten, um das Regenwasser zu speichern. Die andere, ca. 400 Meter entfernte Zisterne Villa Stefania bietet sich für eine Nachtwanderung an. Beide Zisternen dienten der Versorgung der prachtvollen Villa Giulia, die Kaiser Augustus als Exil für seine Tochter erbauen liess. Wieder im Hafen angekommen, sollte man auch einen Blick auf den römischen Setzteich direkt am Leuchtturm werfen. Naturfreunde können einen Abstecher in Richtung Il Semaforo machen, wo man einen guten Blick über die gesamte Insel hat. Dieser Punkt eignet sich ausserdem hervorragend zur Vogelbeobachtung. Wer noch Zeit übrig hat, kann auch auf der Insel Santo Stefano vorbeischauen, die nur zehn Minuten entfernt liegt. Die runde Insel mit ihren steil abfallenden Küstenfelsen ist besonders wegen des dortigen bourbonischen Kerkers bekannt, der heute nicht mehr in Betrieb ist. Die Schönheit der Landschaft setzt sich auch unter Wasser fort. Daher wurde Santo Stefano zusammen mit Ventotene zum Meeresreservat erklärt – ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Kombination aus Tourismus und Naturschutz.
 NACHBARSCHAFTEN
   
   
   
 

Miesmuscheln

 
Anfang
 
Dritter Tag
Im azurblauen Reich der Pontinischen Inseln

Abend
Kulinarische Hochgenüsse bietet das Zi' Amalia. Das älteste Restaurant von Ventotene auf der Piazza Castello bildet neben dem Hafen den Mittelpunkt des Insellebens. Zu den Spezialitäten zählen: Schiaffoni mit Miesmuscheln, Venusmuscheln und Auberginen, Linguini mit Langusten oder Anglerfisch, hausgemachte Scialatelli in Folie zubereitet, gebackener Steinbutt mit Kartoffeln und gegrillter Fisch frisch aus den Fangnetzen der Fischer. Nach dem Abendessen empfiehlt es sich, eine Taschenlampe einzustecken und durch die Natur zur Zisterne der Villa Stefania zu wandern. Insbesondere bei Vollmond ist dies ein wirklich einzigartiges Erlebnis.


 NACHBARSCHAFTEN